EHAP-Projekt Integration und Hilfen vor Ort (InvO)

Integration und Hilfen vor Ort (InvO) ist eine Kooperation mit dem Caritasverband Offenbach e.V. im Auftrag der Stadt Offenbach.

Im Rahmen des durch den Europäischen Hilfsfonds für von Armut am stärksten betroffenen Personen (EHAP) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) finanzierten Projektes werden folgende Personengruppen unterstützt:

Ziel 1: Ansprache, Beratung und Information besonders benachteiligter, neuzugewanderter Unionsbürger/-innen auf die Beratungsangebote des regulären Hilfesystems

  • Erstkontakt über Streetworker: Hilfesuchende werden direkt auf der Straße angesprochen (Marktplatz, Bars, einschlägige Plätze …)
  • Zugang erfolgt über Sprache (bulgarisch, rumänisch, polnisch)
  • Begleitung zum Bürgerbüro, Ausländeramt, Krankenkasse, Gesundheitsamt, Schwangerenberatung, Migrationsberatung, Ordnungsamt, andere Beratungsstellen …
  • Aufklärung

Ziel 2: Ansprache, Beratung und Information von besonders benachteiligten, neuzugewanderten Unionsbürger/-innen und ihren Kindern zu Angeboten der frühen Bildung und der sozialen Betreuung

  • Vermittlung in die bereits bestehenden Gruppen wie Babypedia, Elmo, Erste Schritte, Familienzentrum ZION, Kindertagesstätten

Ziel 3: Ansprache, Beratung und Information wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Personen im Hinblick auf die Angebote des regulären Hilfesystems

  • Richtet sich nicht nur an neuzugewanderte EU-Bürger/-innen, sondern an von Wohnungslosigkeit bedrohte und wohnungslose Personen.
  • Aufsuchen in Parks, Mainufer, an Trinkhallen, Bars, Spielotheken
  • Vermittlung an den Sozialdienst in der Gerberstraße 15
  • Kurzübernachtungsangebote
  • Niedrigschwellige ärztliche Sprechstunde
  • Kooperation mit Tafeln und „Essen und Wärme“

Projektförderer

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert.

Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Europäische Union